Grund zur Freude gibt es beim Textilhersteller Carrington Textiles. Gleich zwei Auszeichnungen gewann das Unternehmen beim Treffen Awards and Summit: die Erste für seine Produktion in Corona-Zeiten und die Zweite für seine neuen, antiviralen Fasern.
Seit Jahresanfang müssen Unternehmen, deren Waren „besonders besorgniserregende Stoffe“ enthalten, die europäische Chemikalienagentur ECHA über bestreffende Produkte informieren. Wie die dafür eingerichtete Datenbank SCIP funktioniert erklären das Hohenstein Institut in einem Online-Seminar vor.
Recycling kann dazu beitragen, die Nachhaltigkeit zu stärken. Da die Produktionneuer Kleidung viel CO2 freisetzt, ist Gebrauchtkleidung (Second Hand) eine Alternative. Doch bisher war nicht klar, mit welchen Chemikalien die versehen sind. H&M und IKEA arbeiten daher gemeinsam an einer Studie zum Thema. Das schreibt das Textilpflege-Portal CINET.
Vor 150 Jahren wurde der Textildienstleister Bardusch gegründet. Um das zu feiern, führen die Mitarbeiter dieses Jahr 150 gute Taten durch. Die polnischen Kollegen sammeln u.a. Plastikkappen.
In der Textilindustrie entstehen viele Treibhausgase wie CO2 und Methan. Eine nachhaltigere Gestaltung des Geschäfts stellt zugleich für viele Unternehmen eine große Herausforderung dar. Hilfe bietet ein Klimaschutz-Seminar der Maxtex-Akademie. Die Teilnahme ist kostenlos.
Die weltweiten Lieferketten sind weiterhin verzögert. Viele Rohstoffe und Produkte kommen nur mit Verspätung ans Ziel. Der Faserhersteller Klopman hat daher ein Internetportal gestartet. Dort haben neben der Firma auch die Zulieferer Zugriff auf alle Infos. So berichtet es der Branchenverband CINET.
Welche Leute haben Interesse an Wäsche-Bringdiensten? Um diese Frage zu klären, gründete Leon Wennekes von TextileCare Research in Amsterdam ein Pilotprojekt. Das trägt den Namen „Doe de was de deur uit“ (“Tschüss, Wäschereitag“). Das berichtet der Branchenverband CINET.
Der Chemie-Hersteller Ecolab übernimmt Purolite, einen weltweiten Lieferanten von besonderen Baumharzen für chemische Lösungen. Das geht aus einer Mitteilung von Ecolab hervor. Der Erwerb ist den Fachleuten 3,7 Milliarden US-Dollar wert.
Die Textilbranche gehört zu den Wirtschaftszweigen mit den Versorgungsketten, die am meisten CO2 freisetzen. Das zumindest berichtet CINET und beruft sich auf eine Studie der Boston Consulting Group. Die hat sich auch angesehen, wie teuer Einsparungen ausfallen.
Das neue SmartTex Shirt sieht aus wie ein normales Kleidungsstück. Doch im Innern verbergen sich zahlreiche Sensoren. Die sollen dabei helfen, die Weltraumforschung zu fördern. Das meldet das Forschungsinstitut Hohenstein, dass auch am dazugehörigen Projekt teilnimmt.