Eine schlechte Nachricht gibt es für die Mitarbeiter der Wäscherei des Dienstleisters Bardusch in Neumünster. Die schließt Ende April ihre Pforten. 24 Beschäftigte verlieren ihre Stelle. Die Gewerkschaft IG Metall zeigt sich unzufrieden mit der Entscheidung.
Eine weitere Messe verschiebt sich pandemiebedingt. Die englische CleanEx wird dieses Jahr nicht stattfinden. Das Branchentreffen soll statt im September 2021 im April 2022 über die Bühne gehen.
Eine weitere Veranstaltung wird wegen der anhaltenden, angespannten Lage vom echten in den virtuellen Raum verlegt: der Jahreskongress des Deutschen Textilreinigungs-Verbandes DTV. Damit reagiert der Verband auf die Ungewissheit, ob größere Menschenansammlungen dieses Jahr wieder erlaubt werden.
Dass sich Kapazitäten und die Nachhaltigkeit gleichzeitig steigern lassen, zeigt die Wäscherei Tecnolav Lavandería Sustentable aus Buenos Aires in Argentinien. Zusammen mit Girbau erhöhte das Unternehmen nicht nur seine Kapazität von 300 Kilo auf 20 Tonnen Wäsche pro Tag. Auch der ökologische Fußabdruck wurde laut Girbau gesenkt.
Hände können Krankheitserreger übertragen. Ihre Hygiene ist daher ein Baustein, um Keime zu bekämpfen. Ein intelligentes Messsystem von Ecolab und Sani Nudge soll dafür sorgen, dass die Händehygiene in Krankenhäusern verbessert wird.
Grundlagen der Wäschereitechnik sind für Mitarbeiter in Wäschereien unerlässlich. Das passende Wissen soll ein Seminar von Hohenstein vermitteln. Das findet am 28. und 29. April statt.
Wartung und Unterhalt von Maschinen in der Textilreinigung stellen besondere Herausforderungen. Theoretische und praktische Infos soll ein Kurs vom Verband Textilpflege Schweiz VTS vermitteln. Veranstaltet wird der von 9 bis 17 Uhr am 10. Juni. Veranstaltungsort ist die Wäscherei Mittelland in Pfaffnau im Schweizer Kanton Luzern.
Die erste Auflage der Messe Interclean China findet sowohl online als auch offline statt. Vom 19. bis 21. April können Besucher dazu entweder das Messegelände - No. 7 East Tianchen Road - in Peking besuchen oder online teilnehmen.
Unternehmen im Textilservice leiden unter steigenden Kosten, besonders in der Coronakrise. Zu diesem Schluss kommt der Deutsche Textilreinigungs-Verband (DTV). Es drohe ein gefährlicher Preiskampf, der den Betrieben schaden könne.